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Praxis Dr. Mariella Wolter Fachärztin für Allgemeinmedizin

Hyperthermie

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Fieber ist ein wichtiger Bestandteil der körpereigenen Abwehr.

Vollständiges Transkript

Fieber ist ein wichtiger Bestandteil der körpereigenen Abwehr.

Die Hyperthermie oder auch Fiebertherapie nutzt diese natürliche Kraft, indem die Körperkerntemperatur kontrolliert therapeutisch angehoben wird.

Bei der moderaten Ganzkörperhyperthermie wird die Temperatur auf 38, 5 bis maximal 40,5 Grad erhöht.

Dadurch werden wichtige Stoffwechselprozesse angeregt, die die körpereigenen Selbstheilungskräfte unterstützen.

Die therapeutische Anwendung von Fieber wird in der konventionellen Medizin in ihrer Bedeutung ziemlich unterschätzt.

In der Naturheilkunde ist die Fiebertherapie eine seit langem bewährte Methode mit einem breiten Einsatzgebiet, Dadurch, dass die Hyperthermie immunmodulierend wirkt, kann sie einerseits bei einer überschießenden Immunreaktion wie bei Autoimmunerkrankungen und Allergie eingesetzt werden, andererseits aber auch zur Stärkung des Immunsystems.

Der immunstärkende Effekt ist gut untersucht und wissenschaftlich belegt, sodass sie bei chronischen Infektionen wie zum Beispiel Borreliose oder Virusreaktivierungen eingesetzt werden kann.

Fieber regt zudem die körpereigenen Entgiftungsprozesse an und kann dadurch die Ausscheidung belastender Stoffwechselprodukte fördern.

Als klinische Umweltmedizinerin sehe ich schöne Erfolge bei den Multisystemerkrankungen ME/CFS und auch MCS.

Gerade für Menschen mit hoher Empfindlichkeit gegenüber Medikamenten oder chemischen Substanzen bietet die Hyperthermie eine tolle medikamentenfreie Therapieoption.

Ähnlich beeindruckend sind meine persönlichen Erfahrungen in der Praxis bei chronischen Schmerzsyndromen wie Rheuma oder Fibromyalgie.

Diese Erfahrungen zeigen das große Potenzial der Fiebertherapie in der Unterstützung der körpereigenen Regulation und Selbstheilung.

Fieber ist ein wichtiger Bestandteil der körpereigenen Abwehr. Die Hyperthermie - oder auch Fiebertherapie - nutzt diese natürliche Kraft, indem die Körperkerntemperatur kontrolliert therapeutisch angehoben wird. Bei der moderaten Ganzkörperhyperthermie wird die Temperatur auf 38,5 bis maximal 40,5 Grad erhöht. Dadurch werden wichtige Stoffwechselprozesse angeregt, die die körpereigene Selbstheilungskräfte unterstützen.

Welche Rolle spielt die Fiebertherapie in der Naturheilkunde?

Die therapeutische Anwendung von Fieber wird in der konventionellen Medizin in ihrer Bedeutung ziemlich unterschätzt. In der Naturheilkunde hingegen ist die Fiebertherapie eine seit Langem bewährte Methode mit einem breiten Einsatzgebiet.

Wie wirkt die Hyperthermie auf das Immunsystem?

Dadurch dass die Hyperthermie immunmodulierend wirkt, kann sie einerseits bei einer überschießenden Immunreaktion wie bei Autoimmunerkrankungen und Allergie eingesetzt werden. Andererseits aber auch zur Stärkung des Immunsystems.

Regt Fieber die Entgiftung an?

Fieber regt zudem die körpereigenen Entgiftungsprozesse an und kann dadurch die Ausscheidung belastender Stoffwechselprodukte fördern.

Bei welchen Beschwerden wird die Hyperthermie eingesetzt?

Als klinische Umweltmedizinerin sehe ich schöne Erfolge bei den Multisystemerkrankungen ME/CFS und MCS. Gerade für Menschen mit hoher Empfindlichkeit gegenüber Medikamenten oder chemischen Substanzen bietet die Hyperthermie eine tolle medikamentenfreie Therapieoption.

Ähnlich beeindruckend sind meine persönlichen Erfahrungen in der Praxis bei chronischen Schmerzsyndromen wie Rheuma oder Fibromyalgie. Diese Erfahrungen zeigen das große Potenzial der Fiebertherapie in der Unterstützung der körpereigenen Regulation und Selbstheilung.

Wie warm wird der Körper — und wie lange?

Für die umweltmedizinische Praxis relevant ist die moderate Form der Ganzkörperhyperthermie. Hier werden Zieltemperaturen von 38,5-40,5 für die Dauer von 30-180 min je nach Indikation angestrebt.

Hyperthermie ist eine Überwärmungsbehandlung mittels kontrollierter Erhöhung der Körperkerntemperatur durch Energiezufuhr (Infrarot) von außen. Durch die Wärmeenergie kommt es zur Katalyse von Stoffwechselprozessen im Gewebe, die therapeutisch ausgenutzt werden können. Infrarot A wird erst in jener Tiefe absorbiert, in der das zirkulierende Blut die absorbierte Wärmeenergie mit dem Blutfluss in alle Regionen des Körpers transportiert.

Die heilende Wirkung des Fiebers

Die heilende Wirkung des Fiebers ist schon seit der Antike bekannt. Nach hochfieberhaften Infekten fiel oft eine Besserung von einigen chronischen Krankheiten auf. So schickte man Patienten in Malaria Gebiete, damit sie sich eine fieberhafte Infektion zuziehen.

Mit dem Einsatz von Antibiotika 1950 verdrängte die moderne Medizin die positive, unspezifische Abwehrreaktion des Fiebers während einer Erkrankung. Fieber wurde schließlich als Krankheitssymptom angesehen, das man mit fiebersenkenden Medikamenten und Antibiotika unterdrückte.

Erst Ende des letzten Jahrhunderts fand ein Umdenken zum Stellenwert des Fiebers statt. Damals erkannte man erstmals die Grenzen der heutigen Medizin wie beispielsweise nicht kontrollierbare Infektionen aufgrund von Antibiotikaresistenzen.

Mittlerweile gibt es sehr viel Forschung auf diesem Gebiet und das Einsatzgebiet erweitert sich zunehmend bis hin zur effektiven Therapie vieler allgemein- und umweltmedizinischer Erkrankungen.

Ein paar Beispiele: (Leitlinie zur Ganzkörperhyperthermie | DGHT e.V. | Version 1.0 | Oktober 2018)

  • 8 Sitzungen (2x/Woche) können den Blutdruck nachhaltig um systolisch 22 mmHg und diastolisch um 12 mmHg senken, bei nur 10 % Nonrespondern.
  • Der Schmerzmittelbedarf nach 7 Sitzungen Hyperthermie bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen wurde auch nach einem Jahr auf unter 10% reduziert
Wirkung der Hyperthermie Therapie im Gewebe
  • Gefäßerweiterung —> Mehrdurchblutung —> erhöhte Rezeptoraktivität
  • Entspannung der glatten und quergestreiften Muskulatur durch reflektorische Detonisierung
  • Vergrößerte Dehnbarkeit der bindegewebigen Strukturen —> schmerzlindernde Wirkung bei schmerzhafter Gewebsschrumpfung
  • Schmerzlinderung/Entzündungshemmung allgemein
  • Verbesserte Sauerstoffversorgung durch Mehrdurchblutung
  • Apoptose Förderung
  • Auslösen von Immunprozessen, Antigenpräsentation
  • Hemmung der DNS-, RNS-, Proteinbiosynthese
  • Induktion von Hitzeschockproteinen
Sinnvolle Anwendungsgebiete nach aktueller Datenlage
  • Skeletale Beschwerden/Schmerzen/Rheuma/Myalgien
  • Subakute und (maskierte) chronische Entzündungen
  • Reizdarmsyndrom/Colitis ulcerosa/M. Chron
  • M. Bechterew
  • Systemische Sklerodermie
  • Fibromyalgie
  • Neuralgien
  • Posttraumatische Regeneration und Rehabilitation
  • Neurodermitis, Psoriasis
  • Allergie
  • Hypertonie
  • Asthma bronchiale
  • Migräne
  • Detoxifikation
  • Infektionen mit extra- und intrazellulären Erregern

Häufige Fragen

Was ist Hyperthermie?

Fieber ist ein wichtiger Bestandteil der körpereigenen Abwehr. Die Hyperthermie - oder auch Fiebertherapie - nutzt diese natürliche Kraft, indem die Körperkerntemperatur kontrolliert therapeutisch angehoben wird.

Wie warm wird der Körper dabei?

Bei der moderaten Ganzkörperhyperthermie wird die Temperatur auf 38,5 bis maximal 40,5 Grad erhöht.

Wie lange dauert eine Sitzung?

Für die umweltmedizinische Praxis relevant ist die moderate Form der Ganzkörperhyperthermie. Hier werden Zieltemperaturen von 38,5-40,5 für die Dauer von 30-180 min je nach Indikation angestrebt.

Wie wirkt Fieber im Körper?

Bei der moderaten Ganzkörperhyperthermie wird die Temperatur auf 38,5 bis maximal 40,5 Grad erhöht. Dadurch werden wichtige Stoffwechselprozesse angeregt, die die körpereigene Selbstheilungskräfte unterstützen.

Bei welchen Beschwerden wird die Hyperthermie eingesetzt?

Dadurch dass die Hyperthermie immunmodulierend wirkt, kann sie einerseits bei einer überschießenden Immunreaktion wie bei Autoimmunerkrankungen und Allergie eingesetzt werden. Als klinische Umweltmedizinerin sehe ich schöne Erfolge bei den Multisystemerkrankungen ME/CFS und MCS. Ähnlich beeindruckend sind meine persönlichen Erfahrungen in der Praxis bei chronischen Schmerzsyndromen wie Rheuma oder Fibromyalgie.

Gibt es eine Option für Menschen, die keine Medikamente vertragen?

Gerade für Menschen mit hoher Empfindlichkeit gegenüber Medikamenten oder chemischen Substanzen bietet die Hyperthermie eine tolle medikamentenfreie Therapieoption.

Regt Fieber die Entgiftung an?

Fieber regt zudem die körpereigenen Entgiftungsprozesse an und kann dadurch die Ausscheidung belastender Stoffwechselprodukte fördern.

So läuft ein Erstkontakt ab

Im Erstgespräch klären wir, ob und wie diese Therapie zu Ihrem Anliegen passt.

Kosten
Die Kosten für Selbstzahler belaufen sich ca. auf 90 Euro pro halbe Stunde. Die endgültige Abrechnung erfolgt nach GOÄ.
Akuttermine
Wir halten immer Akuttermine bei akuter Krankheit oder für kurze, dringlich zu klärende Fragen vor. Vereinbaren Sie diese bitte telefonisch in unserer Praxis am Tag selbst.
Duftstoffe
Wir betreuen in unserer Praxis umweltkranke Patienten, die auf Duftstoffe zum Teil erhebliche Beschwerden entwickeln. Wir bitten Sie daher am Tag des Praxisbesuches auf Parfum zu verzichten.
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